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Einführung

Mit dem Projekt „GeT AKTIV – Geflüchtete für Teilhabe in der Politik und Gesellschaft aktivieren“ werden in vier Bundesländern an verschiedenen Standorten Seminare der interkulturellen, politischen Bildung für Geflüchtete durchgeführt. Das Wissen und Verstehen von demokratischen Strukturen, von demokratischem Denken und Handeln wird durch die Inhalte und Methoden vertieft. Aufbauend auf dem Vorwissen aus den Integrationskursen erhalten die Teilnehmenden im Projekt die Gelegenheit, durch Orientierung und Austausch ein weitgehendes Verständnis der Gesellschaft in Deutschland zu entwickeln.

Ziele der Fortbildung

Die Fortbildung zielt darauf ab, durch Seminare und Exkursionen Geflüchtete für politische Teilhabe und gesellschaftliches Engagement zu gewinnen und zu empowern. Dabei soll es über das individuelle Engagement von einzelnen Personen hinaus auch darum gehen, dass sie als Multiplikator*innen in die Lage versetzt werden, zivilgesellschaftliche Strukturen von Migrant*innen aufzubauen – dieses auch im ländlichen Raum.

Aufbau der Fortbildung

Die Fortbildung besteht aus fünf ganztägigen Basis- und zwei ganztägigen Vertiefungsmodulen. Die Angebote zur interkulturellen politischen Bildung setzen an den Kenntnissen, Vorerfahrungen und Kompetenzen der Geflüchteten an und entwerten diese nicht. Bei der Umsetzung können und sollen die Teilnehmenden ihr Wissen mit einbringen und durch lebendige Begegnungen, Diskussionen, Vor-Ort Besuche, Planspiele etc. verfestigen und ausbauen.

Jedes Modul wird von pädagogischem Fachpersonal mit Praxiserfahrung im interkulturellen Kontext durchgeführt, sodass ein grundlegendes Verständnis der Zielgruppe vorhanden ist.

Zielgruppe

Die Angebote richten sich an Geflüchtete, die bereits einen Aufenthaltstitel oder eine faktische Bleibeperspektive haben. Außerdem werden deutsche Sprachkenntnisse, mindestens Niveau B1 benötigt.

Nachhaltigkeit

Die Teilnehmenden werden durch die Fortbildung bei ihrer eigenen gesellschaftlichen Integration gestärkt. Außerdem werden sie dazu ermutigt und qualifiziert, selbst politisch und gesellschaftlich aktiv zu werden. Als Multiplikator*innen sollen sie erworbene Kenntnisse und Inhalte in ihre Communities einbringen und weitertragen. Von Beginn an ist die Förderung des eigenen ehrenamtlichen Engagements das Ziel, das durch das neue Wissen angeregt werden soll. Dazu dienen die verschiedenen Module sowie die Unterstützungs- und Fortbildungsangebote durch amfn e.V. und die Kooperationspartner.