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Ausflug nach Berlin: Gütersloher Patenschaftsprojekt-Teilnehmer folgen Einladung in den Bundestag

  • 8. November 2018

Vom 21. bis 23. Oktober folgten 50 Assyrerinnen und Assyrer, darunter zahlreiche Geflüchtete und Paten des Projektes „Menschen stärken Menschen“, der Einladung von Friedrich Straetmanns (Abgeordneter, DIE LINKE) in die deutsche Hauptstadt Berlin. Auf dem Programm der dreitägigen Kulturreise standen der Besuch des deutschen Bundestags und die Erkundung Berlins mit zahlreichen historischen Besichtigungen, ebenso wie eine Informationsveranstaltung in der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Nach der Ankunft in der Hauptstadt machten sich die Teilnehmer der Kulturreise auf den Weg in das Pergamonmuseum, welches unteranderem Kunstwerke aus Ägypten, dem Vorderen Orient und dem Iran herbergt, darunter auch Artefakte der Alt-Assyrische Antike. Am Tag darauf folgte eine Stadtrundfahrt durch Berlin, welche viele politische Standorte beinhaltete. Im Anschluss besichtigten die Assyrerinnen und Assyrer das Reichstagsgebäude und erhielten zahlreiche Informationen über die Arbeit des Bundestags. Ein weiterer Programpunkt des Tages war die Besichtigung der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Am Dienstag folgte dann noch der Besuch des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Insbesondere den Geflüchteten Assyrerinnen und Assyrern gefiel das vielseitige Programm. Viele konnten wertvolle Informationen über die deutsche Kultur sammeln. Durchweg waren alle begeistert und überwältigt von den zahlreichen Eindrücken.

Begleitet wurden die Assyererinnen und Assyrer von Ellen Celik, welche den Ausflug organisierte, ebenso wie Michael Poll (Leiter der Bundesgeschäftsstelle des ZAVD). „Die vielen politischen Informationen bieten für die geflüchteten Assyrerinnen und Assyrer einen enormen Mehrwert ebenso wie die Auseinandersetzung mit der deutschen Hauptstadt. Wir sind gerne der Einladung von Friedrich Straetmanns gefolgt und sind darüber hinaus sehr dankbar für die politischen Einblicke.“, waren sich Poll und Celik einig.