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ZAVD-Mitglieder mit Gütersloher Patenschaftsprojekt-Teilnehmern besuchen Kloster / Warburg

  • 12. Juni 2017

Am Sonntag, den 11. Juni 2017 machten sich viele Teilnehmer des Patenschaftsprojektes gemeinsam mit dem Zentralverband der Assyrer-Team (ZAVD), Ehrenamtlichen des Assyrischen Mesopotamien Vereins Gütersloh und kulturell Interessierte auf den Weg zum St. Jakob von Sarug Kloster nach Warburg. Auf die über 300 Gäste wartete ein buntes Rahmenprogramm sowie eine individuelle Führung durch das alte Klostergemäuer. Paten und Geflüchtete sollten tiefe Einblicke in die Verschmelzung der kulturellen Elemente erhalten.

Am Kloster angekommen, bestaunten die Besucher die andächtige Klosteratmosphäre. Viele Paten, aber auch Patenkinder erkundeten zu Beginn gemeinsam das Klostergelände und verschafften sich einen ersten Eindruck. Nach der Schließung der Dominikaner-Niederlassung im Jahre 1993 erwarb die syrisch-orthodoxe Kirche von Westfalen den Komplex (1996). Somit verbindet das Gebäude alte neogotische Baukunst mit syrisch-orthodoxen Artefakten und kulturellen Eigenheiten und ist somit der Inbegriff von Interkulturalität.

Johann Roumee (1. Vorsitzender des ZAVD) und Mor Philoxenos Mattias Nayis

Nach der offiziellen Eröffnung durch das Kloster Personal unter der Führung von Mor Philoxenos Mattias Nayis und einer musikalischen Begleitung der Musikgruppe des  Mesopotamien Vereins Gütersloh, hieß auch der erste Vorsitzende des ZAVD, Johann Roumee, alle Teilnehmer willkommen. Roumee betonte: „Es ist für uns Assyrer und unsere Freunde eine große Ehre das Kloster näher kennenlernen zu dürfen. Wir bedanken uns insbesondere für den herzlichen Empfang bei dem Kloster Personal unter der Führung von Mor Philoxenos Mattias Nayis.“

Ein weiteres wichtiges Element nach der offiziellen Eröffnung war die Vorstellung des Patenschaftsprojektes. Bei informativen Gesprächsrunden erläuterten Michael Poll (Leiter der Bundesgeschäftsstelle) und Sabrina Schluckebier (Patenschaftskoordinatorin) das Projekt und gaben Einblicke in die bisherige Integrationsarbeit durch dieses. Somit konnten neue Teilnehmer für das Projekt gewonnen werden.

Im Anschluss erhielten alle Gäste bei individuellen Führungen, auch die Teilnehmer des Patenschaftsprojektes imposante Einblicke in den Aufbau des Gebäudes sowie eine Führung von Mor Philoxenos Mattias Nayis durch das eigene Museum des Klosters.

Bei einem gemeinsamen Essen und Tanz im Freien ließen alle Beteiligten den Ausflug ausklingen. Der erste Vorsitzende des ZAVD Johann Roumee hat Mor Philoxenos Mattias Nayis in den Gütersloher Mesopotamien Verein eingeladen. Ein genauer Termin wird noch bekannt gegeben.