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Zentralverband der Assyrer stellt Weichen für schnellere Integration im Kreis Gütersloh

  • 19. Juli 2017

Im Juni startete das einzigartige Projekt „Gut reinkommen!- Integration ohne Barrieren“ des Zentralverbandes der Assyrer (ZAVD) im Kreis Gütersloh. Bei dem Projekt fasst erstmalig eine einzige Instanz, der ZAVD, alle Integrationsangebote beständig zusammen und macht die Daten für Geflüchtete und Institutionen im Kreis frei zugänglich. Dadurch entsteht automatisch allumfassende Transparenz bei der Vielzahl an Möglichkeiten der Integration. Die Folge dessen ist eine Integration ohne Zeitverzögerung.

„Ein grundsolides Netzwerk mit Institutionen, welche Ihre Integrationsangebote vorstellen, ist der erste Schritt in unserer Datenerhebung für die Geflüchteten“, erklärt Michael Poll (Leiter der Bundesgeschäftsstelle), „Das Angebot an Integrationshilfen in Gütersloh ist vielfältig, allerdings fehlt es an einer Instanz, die für die Geflüchteten alles bündelt und festhält“, so Poll weiter. Um den Geflüchteten individuell helfen zu können, versucht der ZAVD in der kommenden Zeit sein Netzwerk zu erweitern, um einen Überblick über alle Instanzen mit Integrationsangeboten zu gewinnen.  Der Integrationsbeauftragte der Stadt Gütersloh Frank Mertens begrüßt das Projekt für die Stadt Gütersloh.

In einem zweiten Schritt soll eine barrierefreie Integration sichergestellt werden, sodass ein Teil der  Geflüchteten von ehrenamtlichen Helfern des Assyrischen Mesopotamien Vereins (Kooperationspartner des ZAVD) und dem ZAVD bei ihrer Ankunft an die Hand genommen werden, um sich so im Kreis schneller orientieren zu können und um barrierefrei integriert werden zu können. „Gerne engagieren wir uns in einem so einzigartigem Projekt“, betont Gabro Hanna (1. Vorsitzender Assyrischer Mesopotamien Verein Gütersloh).  Der ZAVD und der Assyrische Verein in Gütersloh haben aufgrund der gleichen Sprache mit den Menschen aus Syrien, dem Irak, der Türkei, dem Libanon und dem Iran einen entscheidenden Vorteil: Sie haben einen direkten Zugang zu den Geflüchteten. Weitere Details zum Start des neuen Projekts erfahren Sie auf: www.zavd.de. Das Projekt wird gefördert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.