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Zentralverband der Assyrer besorgt über internationale Lage in der Osterwoche

  • 13. April 2017

Dieser Tage wird das bevorstehende christliche Osterfest von einer Vielzahl terroristisch motivierter Anschläge überschattet. Für die Anschläge in St. Petersburg, Stockholm und Ägypten möchte der Zentralverband der Assyrer (ZAVD) sein tiefes Mitgefühl bekunden und verurteilt die verheerenden Anschläge scharf. Gleichsam fordern wir in diesem Zusammenhang die westliche Welt dazu auf, nicht länger wegzuschauen, wenn es um systematische Unterdrückung von Christen geht.

Wir als leidtragende Minderheit in den muslimischen, insbesondere arabischen Ländern betonen: Anschläge wie die in Ägypten, gegen Christen, sind eine ernsthafte Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit. Sowohl die Bundesregierung als auch die Vereinten Nationen müssen gemeinsam für den Schutz der unterdrückten Kopten, Assyrer und anderen Christen auf der ganzen Welt einstehen. Ebenso wenig dürfen sie auch nicht länger wegschauen bei dem Genozid, der schon viel zu lang an Assyrern und Jesiden im Nahen Osten verübt wird.  Mittlerweile folgt durch den so genannten Islamischen Staat ein systematisches Vorgehen gegen diese Minderheiten, und dem menschlichen Genozid folgt unlängst das kulturelle Genozid. Der ZAVD fordert in diesem Zusammenhang abermals Deutschland und die Vereinten Nationen dazu auf, eine Schutzzone für die Assyrer und andere bedrohte Minderheiten in der nordirakischen Ninive-Ebene zu errichten. Denn nur so kann das Überleben der Assyrer in ihrer Urheimat nachhaltig gewährleistet werden.

Allen Christen auf der ganzen Welt insbesondere den unterdrückten Assyrern in Assyrien und den Kopten in Ägypten wünschen wir dennoch ein friedliches Osterfest.